Vernetzte Kommunikationsstrukturen, digitale Weltaneignung und die Neudefinition menschlicher Identitäten im Internet-Zeitalter bilden den Hintergrund für die Licht-Objekte und Installationen des international wirkenden Künstlers Christoph Hildebrand. Die Spannweite der zur Verwendung kommenden Materialien reicht vom Betonfertigteil über Plastik-Lunchboxen und Kinderspielzeug bis zu elektrischen Laufschriften und digital animierten Neonkonturen – die Größenordnung reicht vom handlichen Multiple bis zur Fassaden füllenden Lichtskulptur. In den letzten Jahren entstanden große digital gesteuerte Neonskulpturen für das Kiasma Museum of Contemporary Art in Helsinki und für ein Speichergebäude am Barther Bodden, sowie eine interaktive Lounge aus Neonzeichen für das internationale Artforum 2001 in Berlin. Die interaktive Neoninstallation „Words“ für das European Media Art Festival 2004 war mit 108 Icons der Vorläufer für die bisher größte Installation aus 125 Piktogrammen für den Tschumi-Pavillon in Groningen. 2007 installierte er im Hauptgebäude der EnBw große Rauminstallationen. Für den Kunstverein Ludwigsburg wird er 2008 mit neuen eigens angefertigten Installationen?die Ausstellungsreihe LichtFall eröffnen und einen?künstlerischen Bogen zum zukünftigen Domizil des Kunstvereins in Ludwigsburg spannen.