AUS DER REIHE

Mit dem neuen Format AUS DER REIHE zeigt der Kunstverein zukünftig spontan Arbeiten von Künstler-Mitgliedern außerhalb der etablierten Ausstellungsformate.

Karl-Heinz Bogner

1966 Geboren in Stuttgart

1987–1988 Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart
1989–1995 Studium Architektur und Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Abschluß: Dipl.-Ing., Fachrichtung Architektur
seit 1995 Freischaffender Künstler
1996-2006 Lehraufträge an der Universität Stuttgart, am Kunstseminar Freie Hochschule Metzingen und an der Fachhochschule Schwäbisch Hall Hochschule für Gestaltung
seit 2009 Lehraufträge an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung
seit 2011 Lehraufträge an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Mitglied im Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Baden-Württemberg (VBKW)

Lebt und arbeitet in Stuttgart

Einzelausstellungen, Auswahl

Kunstverein Ludwigsburg (2019); Die Raumgalerie, Stuttgart (2019), Schloß-Scheune Essingen (2010, 2016); Galerie im Anhang, Stuttgart (2015); Kunstverein Radolfzell (2014); Kunstverein Böblingen (2013); Evangelische Akademie Bad Boll (2013); Galerie Kränzl, Göppingen/Gaienhofen-Horn (2005, 2008, 2009); Forum Kunst und Architektur, Essen (2008); Städtische Galerie Eichenmüllerhaus, Lemgo (2008); Kunstverein Speyer (2007); Städtische Galerie im Kornhaus, Kirchheim/Teck (2006); Aedes East Extension Pavillon, Berlin (2005); Art Karlsruhe, One-Man-Show, Galerie Kränzl (2005); Galerie im Oberlichtsaal Sindelfingen (2004); Galerie der Stadt Wendlingen (2003); Galerie De Buci, Paris (1998, 2000, 2001, 2002, 2005); Galerie der Stadt Plochingen (1997)

Ausstellungsbeteiligungen, Auswahl

Donaueschinger Regionale 2019; Haueisen-Preis, Zehnthaus, Jockgrim (2019); Schloß und Städtische Galerie Wertingen (2018); Designhaus Darmstadt (2017); Städtische Galerie Reutlingen (2016); Architekturschaufenster Karlsruhe (2015); Architektenkammer Niedersachsen, Laveshaus, Hannover (2013); Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn (2011, 2013); Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen (2011); Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (2011); Kunstbezirk, Galerie im Gustav-Siegle-Haus, Stuttgart (2011, 2012); Kunstverein Germersheim (2009, 2012); 4. Ellwanger Kunstausstellung, Schloß ob Ellwangen (2009); Galerie Kunstforum Seligenstadt (2007); Art Karlsruhe, Galerie Kränzl (2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011); Städtische Galerie Speyer (2005, 2010); Kunst-Raum Haerten, Kusterdingen-Jettenburg (2005, 2010); Städtische Galerie Wangen im Allgäu (2004); Galerie Artemisia, Paris (2003); Salon Réalités Nouvelles, Paris (1999, 2000, 2001, 2007, 2009)

Raum und Architektur dienen Karl-Heinz Bogner als Ausgangspunkt seiner Arbeit. In seinen Zeichnungen und Objekten erschafft er Bildräume, die als visionäre Setzungen aus der Idee heraus entstehen. Es sind Gedankenräume, Schichtungen von Linien, Flächen und Notationen – Chiffren einer imaginierten Architektur.

Als Medium dient ihm in erster Linie die Zeichnung, mit der er seine Raumthemen umsetzt. Raum- und Landschaftsstrukturen werden von ordnenden Zeichnungssystemen überlagert, untersuchende Notationen verweisen auf imaginierte und reale Orte, Räume und Topographien. Zeichnung kann als spontane Skizze, als gestische Niederschrift oder als Architekturzeichnung in seinen Arbeiten auftauchen.

Seine Objekte erschließen sich als Modell-Räume, es sind freie Raumkompositionen, die den Charakter von skulpturalen Architekturen besitzen. Sie stehen meist in Bezug zu den zweidimensionalen Arbeiten und können unter anderem als gebaute Zeichnungen begriffen werden. Bogner umkreist mit seinen Objekten Themen wie Station, Plattform, Observation, Rückzugsraum oder Archiv.

In der Ausstellung zu sehen sind Karl-Heinz Bogners neue Arbeiten auf Papier, die in jüngster Zeit entstanden sind: Zum einen als großformatige Wand-Collage, bestehend aus verschiedenen Einzelzeichnungen, zum anderen als Zeichnungsserien. Ausgestellt sind darüberhinaus Architekturobjekte sowie die Arbeit „Raumarchiv“, ein skulpturales Raum-Modell, das aus einer Komposition von Objekten und Objektfragmenten besteht, die im Laufe verschiedener Schaffensperioden entstanden sind.